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Das ist kein Blindekuh-Spiel…

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sondern ein Element des Fair-Mobil-Initiative zur Sensibilitätsförderung.

„Fair Mobil“ ist ein ‚Jugendrotkreuz‘-Projekt, mit dem das Ziel verfolgt wird, Verständnis, Kooperation und Rücksichtnahme im Schulalltag zu fördern, um auf diese Weise das Gemeinschaftsgefühl zu fördern und Aggressionspotenziale abzubauen. Ende Juni gastierte das „Fair Mobil“ am Riesener-Gymnasium.

Unser Sonderkorrespondent Alisina Wakili (Klasse 8b) berichtet:

Der Projekttag begann wie jeder normale Schultag: Wir versammelten uns in einem Raum. Allerdings zusammen mit fremden Gesichtern, die den Leuten vom „Fair Mobil“ gehörten. Da niemand von uns wusste, was das ist, haben sie es uns erst einmal erklärt: Kurz gesagt, ist das „Fair Mobil“ eine Art Stationslauf, der sich auf verschiedene Teamwork-Spektren bezieht, z. B. auf Fairness, Kondition, Koordination und Kommunikation.

Als Aufwärmung folgte zunächst ein Spiel, bei dem jemand einen anderen mit einem Blatt Papier „patschen“ musste, das er dann auf einen Stuhl legen sollte, worauf er sich auf den Platz des Getroffenen setzen durfte. Sollte er dabei nicht schnell genug sein, durfte dieser „zurückpatschen“. Das nächste Spiel erinnerte ein bisschen an Stille Post. Aber nur ein bisschen: Vier Teams stellten sich in jeweils einer Reihe auf. Der Schlussmann musste eine bestimmte Farbe ansehen, durfte aber nicht verraten, welche, sondern musste das durch Zeichen andeuten. Das Team, welches „seine“ Farbe als erstes erriet, hatte gewonnen.

Im Parcours ging es dann unmittelbar um Teamwork, aber auch um Kraft, Kreativität und Geschicklichkeit. Beim Tauziehen z. B. musste ein Teammitglied noch etwas auf eine Tafel zeichnen und die Gruppe dann erraten, was es ist. Es gab auch ein ‚laufendes A‘, bei dem man Körpergefühl brauchte, um nicht zu fallen, und ein ‚Spinnennetz‘, bei dem Einfallsreichtum und Vertrauen gefragt waren, um die Leichtesten aus der Gruppe durch hohe Löcher zu bugsieren.

Fazit: Das Projekt war nicht nur nützlich, sondern auch ziemlich unterhaltsam.

Lasst ihn bloß nicht fallen!