Die AstroPi-Challenge bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS durchzuführen.
Die AstroPi-Challenge wird von der ESA (European Space Agency) und der Raspberry Pi Foundation organisiert. Unsere Teilnahme war eine inspirierende und lehrreiche Erfahrung, die uns nicht nur die Welt der Raumfahrt nähergebracht, sondern auch unser Verständnis für Programmierung, Teamarbeit und wissenschaftliche Experimente vertieft hat. Hier möchten wir die wichtigsten Aspekte und Ergebnisse unserer Teilnahme schildern.
Ziel der Challenge ist es, kreative und wissenschaftlich fundierte Projekte zu entwickeln, die mit Hilfe des RaspberrPi-Computers und spezialisierter Sensoren Daten im Weltraum sammeln und analysieren. Dieser Minicomputer wird auch im Unterricht eingesetzt. Auf der ISS hat er zusätzlich noch ein Kameramodul, welches für das Experiment notwendig ist.
Unser Kurs entschied sich für ein Experiment zur Berechnung der Geschwindigkeit der Raumstation. Nun musste fleißig programmiert werden. Mit der Programmiersprache Python wurde ein Programm geschrieben, das Bilder der Erde mithilfe des Kameramoduls machte. Diese wurden dann vom Programm analysiert und mit den Zeitstempeln der Bilder verrechnet.
Nach der erfolgreichen Einreichung des Projekts wurde unser Programm auf der ISS ausgeführt. Die AstroPI-Geräte sammelten Daten über einen festgelegten Zeitraum. Nach deren Rückübermittlung konnten wir die Geschwindigkeit der Station berechnen: durchschnittlich 28.000 km/h.
Die Teilnahme an der AstroPi-Challenge war ein unvergessliches Erlebnis. Wir haben nicht nur unsere Programmier- und Datenanalysefähigkeiten verbessert, sondern auch gelernt, wie wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext der Raumfahrt umgesetzt werden können. Die Erfahrung, ein reales Experiment auf der ISS durchzuführen, hat uns alle begeistert und motiviert.
Wir empfehlen die AstroPi-Challenge jedem, der sich für Raumfahrt, Informatik und wissenschaftliche Verfahren interessiert. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, eigene Ideen in einem internationalen Kontext zu verwirklichen.
Florian Teske
Kursleiter



